Japanreise 5
Sapporo Snow Sightseeing Shopping Tour
vom 7. bis 20. März 2007
Auf dieser Reise mit dabei waren diesmal: Jan, Hans, Sabine, Timo
Sapporo
Unser erster Aufenthalt galt Sapporo auf Hokkaido. Mit JAL sind wir von Frankfurt nach Narita geflogen und von Narita nach Chitose weitergeflogen. (Diesmal haben wir keine Zug-Odyssee nach Sapporo unternommen.)
Nachdem wir in dem Hotel angekommen waren, und auch von japanischen Bekannten herzlich begrüsst und über die nächsten Tagesablauf-Vorschläge informiert wurden, begaben wir uns nochmal in das kalte, winterliche, nächtliche Sapporo.
Leider wurden die Schneeskulpturen des Snow Festivals nach 22 Uhr (oder gar 21 Uhr) nicht mehr beleuchtet, aber das war nicht weiter schlimm, da wir uns den nächsten Tag damit widmen wollten.
Der nächste Tag war kalt aber schön. In aller Pracht erstrahlten die Schneefiguren des Festes. Es tummelten sich viele Besucher in dem grossen Park herum. Und viele japanische Schulkinder, die in ihrem Englischunterricht eine kleine Umfrage aufgetragen bekommen hatten: Ausländer fragen, welches ihr liebster Ort hier in Sapporo wäre.

Da wir nicht wussten, wie der "Fuchsberg" oder der "Boys-be-Ambitious"-Hügel auf Japanisch hiessen, gaben wir als Auskunft immer "Odori Park" (wo das Snow Festival stattfand) an.

Ca. alle zwanzig Meter sahen wir schon ein kleines Rudel Schulkinder um uns herumschleichen. Wenn die alle aus derselben Klasse waren, dann wird die Auswertung der Umfrage ziemlich eintönig ^_^°

Jedenfalls war unser Aufenthalt in Sapporo sehr schön. Besonders gelohnt hatte sich der Besuch auf dem TV-Tower von Sapporo, der sich ebenfalls im Odori Park befindet und von dem man eine wunderschöne Sicht auf die beleuchteten Schneefiguren hat. (Natürlich nur dann, wenn das Snow Festival stattfindet.)
Desweiteren haben wir die anderen Snow Festival Austragungsorte besucht. Eine Strasse, in denen Eisskulpturen ausgestellt wurden und etwas ausserhalb von Sapporo, wo man mit kleinen Kindern Schneemänner bauen konnte bzw. verschiedene Eisrutschen ausprobieren konnte.

Befremdlich und witzig war das Schokoladenmuseum in Sapporo. Die dort hergestellte (weisse und normale) Schokolade soll sehr berühmt sein. Wenn das Museum um 18 Uhr seine Toren schliesst, dann gibt es eine ulkige Abschlussveranstaltung die für Ausländer seeeeehr kitschig wirken könnte. XD Ich hatte gehofft, auf meiner Digicam einen kleinen Soundausschnitt aufgenommen zu haben, aber scheinbar war ich zu dem Zeitpunkt zu paralysiert für irgendwelche Handlungen.

Auch waren wir auf dem "Boys-be-Ambitious"-Hügel, der in Wirklichkeit Hitsujigaoka (Schafhügel) heisst. Und auf dem "Fuchsberg" (von uns so genannt, weil es dort in dem Aussichtsplattform-Shop viele Fuchssachen zu kaufen gibt), der als Moiwayama bekannt ist. Dem Clock Tower (Tokeidai), Symbol Sapporos, haben wir auch einen Besuch abgestattet. Und auch das Shopping kam nicht zu kurz ^_^°

Tokyo
Es ging per Flugzeug nach Tokyo. Der Transfer vom Flughafen zum Hotel mit unseren Koffern war etwas anstrengend, aber schaffbar. Leider gab es an unserem Bahnhofsausgang keinen Escalator oder Elevator, sodass wir unser Gepäck die Treppenstufen hochhieven mussten.

Am selben Tag noch waren wir am Nakano Broadway zum Shoppen. Abends haben wir uns mit - in Japan lebenden - Freunden und Bekannten zum Karaoke getroffen. Der Tag danach war regnerisch und hielt uns überwiegend in den Geschäften Akihabaras in Tokyo (von diesem Tag gibt es kaum Fotos ^_^).

Der Donnerstag war zu Beginn wieder sonnig und zog uns nach Nagoya, wo wir das Schloss, den Park, den TV-Tower und ein grosses Einkaufszentrum (mit Ghibli-, Pokémon- und Jump-Shop) besucht haben. Abends wurde es dann doch regnerisch, aber wenigstens hatten wir den Tag über Glück mit dem Wetter gehabt.

Weitere Stationen in Tokyo führten uns nach Ikebukuro, Shinjuku (Rathaus), Harajuku (Park-/Tempelanlage wie auch der Innenstadtteil), Shibuya, zum Tokyo-Dome und in verschiedene Okonomiyaki-Restaurants wie auch einem Psychatrie-Erlebnis-Restaurant.

Am Sonntag war ein Tagesausflug nach Kyoto geplant. Früh morgens haben wir den Shinkansen genommen und uns in Kyoto ein fuchsiges Bus-Tagesticket gekauft. Der Kinkaku-ji (Goldtempel), Kiyomizu-dera und Sanjusangen-do ("Tempel-33" wie Hans sagen würde) waren einige unserer Besichtigungsziele an dem Tag. Abends besuchten wir am Bahnhof den Kyoto-Tower, mit dessen kostenlosen Sniper-Ferngläsern man eine sehr gute Nachtsicht von Kyoto hatte.

Den letzten Tag vor unserem Rückflug haben wir in Akihabara verbracht. Abends gab's Shabu-Shabu in Ikebukuro mit unseren in Japan lebenden Bekannten.

Am Tag des Rückfluges gab es keine Probleme beim Einchecken oder dem Übergewicht diverser Koffer. Hansens Gepäckgewicht allein betrug bereits ganze 50,9kg >_<
Wären wir mit einer anderen Fluglinie gereist, dann wären wir diesbezüglich sicher nicht so einfach davongekommen.

Es war jedenfalls wieder einmal eine sehr ereignisreiche, lohnenswerte Reise :)