Japanreise 6
Tokyo Tennô Tour
vom 27. Dezember 2007 bis 7. Januar 2008
Während dieser Zeit waren wir folgende Personen:
Jan, Hans, Sabine, Jasmin, Karsten und Silvia, Nadine
Fluggesellschaft:
Unsere Flüge wurden diesmal mit British Airways getätigt.
Silvia und Nadine sind einige Tage früher bereits mit JAL geflogen und haben sich in der Zeit in Osaka und Umgebung aufgehalten.
Wetter:
Wir hatten großes Glück mit dem Wetter gehabt. Während unserer Ankunft in Tokyo hatte es abends ein wenig geregnet, aber den Rest der Reise hatten wir sehr gutes Wetter gehabt. (Blauer Himmel, wenn auch ein wenig kühl.)
Donnerstag, 27. Dezember 2007
Früh morgens ging es zu viert per Auto (in das mit viel Schwierigkeiten alle Koffer reingepasst haben) von Bremen nach Hamburg.
Für 60 Euro (für exakt zwei Wochen Parkzeit ... wenn man schon nach elf Tagen wieder vom Parkplatz wegfahren will, kostet es 62 Euro .....) konnten wir das Auto auf einem Parkplatz in der Nähe des Flughafens parken. Mit dem Shuttlebus fuhren wir zum Flughafen.
Ohne Probleme, aber mit relativ ekligem Essen an Bord, sind wir nach ca. elf Stunden Flug in Tokyo Narita angekommen. Unsere Sitzplätze waren eher durchwachsen, da es reserviertechnisch einige Probleme gegeben hatte.

Freitag, 28. Dezember 2007
Das erste was wir in Tokyo gemacht haben: Eine Suica-Karte gekauft.
Mit dieser Prepaid-Karte (an jeder Bahnstation aufladbar) kann man S-Bahn und U-Bahn fahren oder sich an verschiedenen Getränkeautomaten bedienen.
Und wer weiß was noch ...
Aber für uns war es in erster Linie wichtig, damit ohne viel Geldrumklimpere und Papierticket-Gekaufe Bahn fahren zu können.
Im Hotel in Otsuka haben wir uns mit Silvia und Nadine (die an dem Tag aus Osaka angereist waren, um den Rest ihres Urlaubs ebenfalls in Tokyo zu verbringen) getroffen und sind gemeinsam zum Rathaus nach Shinjuku gefahren.
Das Wetter war ein wenig bewölkt, sodass wir von dort leider nicht den Mt. Fuji sehen konnten.
Den Abend verbrachten wir in einem Izakaya mit unserer japanischen Bekannten Miho.
Zu Essen gab es befremdliche Dinge, die man nicht anders formulieren kann als: Schlurpschlabberschleim-Schnecken-Dinger ... keiner von uns - außer Miho - hat es über sich gebracht, diese "Delikatesse" auch nur annähernd zu essen oder gar anzurühren. Dafür wurden umso mehr Fotos von den Glibberschneckenmuscheln gemacht.

Samstag, 29. Dezember 2007
Während Gruppe I (Nadine, Silvia, Jasmin und Karsten) den Tag für eine Sightseeing-Tour in Nikko genutzt haben, hat sich Otaku-Gruppe II (Sabine, Jan, Hans) auf die vollkommen überlaufene Comiket (ComicMarket 73) in Odaiba gewagt.
Ich beschreibe den Vor- und frühen Nachmittag auf der Comiket näher:
Nachdem wir die Bahnstation in Odaiba verlassen hatten, wurden wir von Schildträgern der Comiket bereits in eine bestimmte Pufferwartezonen-Richtung gelotst. Anfangs ging alles recht flüssig und man musste kaum stehen ... aber das änderte sich nach einigen hundert Metern. Und dann standen wir ... inmitten von zehntausend anderen Otaku-Japanern, die ebenfalls auf die Comiket gehen wollten.
Die Zeit verging und es ging keinen Meter vorwärts ...
Als wir dann irgendwann dachten: "Man hat unseren Wartezweig einfach vergessen ..." ging es endlich weiter und wir kamen ohne weiteren Zwischenstopp in das überfüllte Gebäude hinein.
(Erstaunlich während der Warterei war, dass keiner der Japaner gemurrt hatte. Vielleicht in Gedanken ... aber äußerlich haben alle stoisch gewartet, bis es weiterging.)

Unser Ziel: Der Händler-Raum. Nicht der Doujinshi-Raum.
Aber bevor wir den Händler-Raum überhaupt erreichen konnten, mussten wir an weiteren, disziplinierten Warte-Schlangen anstehen, die sich langsam, aber stetig gen Obergeschoss bewegten.
Kurz gesagt: Es war so voll! Oo (Aber es war auch der Eröffnungstag der Comiket.)
Die Leute standen zum Cosplay an und - was viel krasser war - sie standen draußen an, um iiiiirgendwann mal in den Händler-Raum zu Händler X oder Händler Y zu gelangen.
Nix: Einfach mal am Stand gucken und gleich kaufen!
Hans meinte schließlich, dass die Leute vor der Comiket im Internet gucken, welche Händler was verkaufen, sich das herausschreiben, und dann am Tag der Comiket gezielt hingehen und einkaufen.
Mit "gemütlich schlunzen" war auch nix. Teilweise musste man sich durch die Menge quetschen, um überhaupt in eine Richtung weiterzukommen. Und wenn man gegen den Strom gehen wollte ... viel Glück.
Es war eine Erfahrung wert, aber es war auch anstrengend.
Am frühen Nachmittag hatten wir genug von der Comiket und sind mit der Yamanote-Line in den Stadtteil Akihabara gefahren, um dort ein wenig in den Anime-Läden zu schlunzen. Wesentlich angenehmer ;)
Abends haben Jan, Hans und ich das Okonomiyaki-Restaurant besucht, in dem wir im Februar 2007 bereits häufiger eingekehrt waren.
Sonntag, 30. Dezember 2007
An diesem Tag war ein wenig Sightseeing angesetzt.
Die Hin- und Rückfahrt (Kombi-Ticket) hat ca. 2000 Yen gekostet.
Mit dem Zug sind wir morgens nach Kamakura (ca. 1 Stunde von Tokyo entfernt) gefahren und haben dort Tempel, Schreine und den riesigen Buddha besichtigt. Die Dekoration der Tempel war bereits auf die Neujahrsnacht abgestimmt.
Der große Buddha (Daibutsu) war gut besucht. Für 20 Yen konnten wir sogar in sein Innerstes gehen.
Abends sind Jasmin, Karsten, Jan, Hans und ich wieder in dasselbe Okonomiyaki-Restaurant gegangen wie den Tag vorher. Es schmeckt einfach zu gut ^_^

Montag, 31. Dezember 2007
Morgens sind wir nach Asakusa gefahren und haben dort die Fußgänger-Einkaufsstraße besucht.
Die Bauarbeiten an dem hinteren Gebäudeteil an der Fußgänger-Zone sind nun endlich - nach all den Jahren - fertiggestellt und man kann wieder die wunderschöne Architektur des Schreins bewundern. Vorher war das zu restaurierende Gebäude weiß eingepackt worden ... sah nicht wirklich schön aus.
Der kleine Ghibli-Shop in der Nähe von Asakusa (20m von dem riesigen Lampion entfernt) hatte an dem Tag leider zu, da Feiertag war, und nicht alle Läden in Tokyo geöffnet hatten.
Als nächstes sind wir nach Ueno gefahren, und haben uns - nach einem längeren Aufenthalt in einem auf dem Weg entdeckten Anime- und Game-Merchandise-Laden - durch Ameyoko gekämpft.
Ameyoko ist eine - besonders vor Neujahr - Einkaufspassage, in der es viele günstige japanische Lebensmittel und diverse andere Dinge (Kleidung, Taschen, etc.) gibt. Die Straße war ebenso überfüllt wie auf der Comiket, aber das Drängeln in Ameyoko war schlimmer und ungeordneter.
Jan hat bei einem Händler günstig Katsubushi gekauft. Eine Art getrockneter, geraspelter Thunfisch, den man auf Okonomiyaki macht ^_^
Wir waren dennoch froh, als wir aus der Drängelstraße raus waren.

Jasmin und Karsten haben eine Bootstour in Angriff genommen.
Silvia und Nadine hatten wir in dem Gewusel relativ früh verloren. (Wir hatten aber glücklicherweise eine Uhrzeit ausgemacht, in der wir uns später im Hotel treffen würden.)
Jan, Hans und ich wollten zum Pokémon-Center in dem Stadtteil Tokyo.
Nach Tokyo kamen wir recht schnell und ohne Probleme ... aber wo war das Pokémon-Center??? Und vor allem: Wo waren die Eltern mit ihren fröhlichen Kindern und den Pokémon-Tragetaschen (ein Zeichen dafür, dass irgendwo in der Nähe ein Pokémon-Center ist)?
Nach ca. 1,5 Stunden vergeblicher Suche in den Straßen von Tokyo - die Stimmung wurde immer schlechter - haben wir in der Nähe des Bahnhofs (wo wir das Pokémon-Center vom letzten Besuch her noch vermutet hatten) eine Art Gebäudewand mit runtergelassenen Jalousien entdeckt, an der bis vor einiger Zeit noch diverse halbrunde Geschäftslogos (wie etwa der Bogen des Pokémon-Center-Logos) gehangen haben könnten.
Wie bei einem Bild, das jahrelang an der Wand hing und dann abgenommen wird ... die bisher überdeckte Stelle ist dann heller und "sauberer".
Und ein DinA4-Zettel hing dort auf dem ungefähr stand: "Das Pokémon-Center ist jetzt in dem-und-dem Stadtteil bis zum Monat XYZ."
"Na toll!", dachten wir uns und haben uns überlegt, wie oft wir wohl an dem verlassenen Gebäude vorbeigegangen waren, ohne es zu bemerken.
In den besagten Stadtteil sind wir jedoch an dem Tag nicht mehr gefahren. Uns war für's Erste die Lust auf Pokémon-Center vergangen.
Abends, um 20 Uhr haben wir uns für zwei Stunden zum Shabu-Shabu im Stadtteil Ikebukuro verabredet. Die Restaurant-Kette hieß „Mo-Mo Paradise“.
Um ca. 23:30 Uhr haben wir uns mit Miho in Harajuku auf der Brücke zum Meiji-Schrein getroffen. An Neujahr pilgern viele Japaner zu den Schreinen und beten.
So auch wir. Im Gegensatz zu unserer Reise im Jahr 2004/2005 waren wir recht früh dort und konnten relativ weit vorankommen bevor wir warten mussten bis es weiterging. (Schon wieder warten und weitergehen.)
Es hatte dennoch über eine Stunde gedauert, bis wir endlich am Schrein angekommen waren, Münzen werfen und beten konnten. Hinterher gab’s noch seltsamen Sake und dann ging es zurück zum Hotel.
Dienstag, 1. Januar 2008
Ausschlafen war angesagt, da wir erst nach 1 Uhr ins Hotel zurückgekehrt waren.
Danach haben wir gemütlich in einem Starbucks gefrühstückt, welches sich in der Nähe unseres Hotels befand.
Silvia und Nadine waren an dem Tag woanders unterwegs.
Nachdem Jan, Hans und ich unseren Non-Otaku Mitreisenden Jasmin und Karsten Electric Town Akihabara gezeigt hatten, begaben wir uns zum Tokyo Dome. Dort fand gerade ein Konzert der „Kinky Kids“ statt.
Ich kämpfte mich währenddessen durch einen mit Personen überfüllten Jump-Shop am Tokyo Dome. Dort gab es jede Menge Naruto-, DeathNote-, Rurouni Kenshin-, D.Gray Man-, OnePiece-Kram und noch mehr. Aber wenn man keinen Platz hat, um sich zu bewegen, fällt es einem schwer, sich in Ruhe umgucken zu können. (60 Menschen weniger in dem Laden wären angenehm gewesen.)

Mittwoch, 2. Januar 2008
Bei schönstem Wetter sind wir morgens mit der Yamanote-Line nach Tokyo gefahren, um - wie Miho sagen würde - eine Audienz beim Kaiser zu bekommen. Das kann man sich so vorstellen: Man steht mit vielen anderen Leuten (überwiegend Japanern) vor dem Palast des Kaisers, winkt mit Japanflaggen und ruft im Idealfall „Banzai!“ :)
Am 2. Januar und am Geburtstag des Kaisers kann man in den Kaiserpalast, um seine Majestät zu sehen.
Und wieder war die ganze Bevölkerung von Tokyo vor Ort. Und wieder hieß es - nach diversen Sicherheitskontrollen: warten und weitergehen. Wir hatten uns bereits in den Palastbereich vorgewagt und einen relativ guten Platz mit Sicht auf den Erker des Kaisers bekommen, da schiebt sich irgendein Zwei-Meter-Gaijin mit seinem Kind auf der Schulter vor uns und versperrt den meisten von uns die Sicht. (Der Typ ist auf all meinen Fotos drauf, die ich an der Stelle gemacht hatte >_<)
Nach diesem Spektakel wollten wir zum Tokyo Tower, der sich in realtiver Nähe des Palastes befand.
Aber auf diese Idee waren scheinbar noch tausend andere Leute gekommen. (Wieder muss dazugesagt werden, dass an dem Tag ein Feiertag war.)
Warten ... mal wieder. Über eine Stunde hatte es gedauert, bis wir zu den ersten Aufzügen gekommen waren. Die Sicht war herrlich. Sogar Mt. Fuji konnte man sehen, wenn auch nur klein.
820 Yen kostete der Eintritt für die Hauptplattform des Tokyo Towers. Für weitere 600 Yen konnte man in den Observatory-Bereich, der noch höher liegt. Aber dazu mussten wir nochmals anstehen und warten. Da Jasmin und Karsten vorher noch nie in Japan waren, wollten wir ihnen nichts verwehren und haben die Wartezeit in Kauf genommen.
Bei Dunkelheit wäre die Sicht auf die beleuchtete Stadt schöner gewesen.
Silvia und Nadine hatten sich währenddessen abgesetzt.
Nachdem wir die Aussicht auf der oberen Plattform genossen haben, sind Hans, Jan und ich zu dem Pokémon-Center gegangen, welches sich - laut damaligen Plans - in der Nähe des Tokyo Towers befinden sollte. Und wir lagen richtig. Allein schon die Tatsache, dass Eltern mit ihren Kindern UND Pokémon-Einkaufstüten rumliefen, sagte uns, dass wir hier richtig waren.
Aber auch das Pokémon-Center war überfüllt mit Menschenmassen.
Und als Pokémon Mewtu-Fan muss ich sagen, dass es nichts von Mewtu gab. Nur die üblichen niedlichen Kawaii-Pokémon und natürlich Pikachu en masse. Besonders präsentiert wurden auch die (relativ hässlichen) Diamant- und Perl-Obermotz-Pokémon.
Mein Einkauf dort beschränkte sich auf ein Folipurba- und Glaziola-Stofftierchen und diversen Stempeln und einigen Schlüsselanhängern.
Auch hier galt: 60 Personen weniger in dem Laden, hätten den Aufenthalt dort viel erträglicher gemacht.

Donnerstag, 3. Januar 2008
„Der Weg ist das Ziel“
So könnte man das Motto unseres Ausflugs nach Hakone nennen.
Den Tag vorher hatten wir uns fuchsigerweise ein Odakyu-Ticket organisiert, mit dem wir unseren Hakone-Ausflug sehr günstig angingen konnten.
Unser erstes Ziel war Odawara. Dort haben wir Odawara-Castle besichtigt und von dort bereits einen schönen Blick über die Landschaft erhaschen können.
Lange verweilten wir jedoch nicht dort. Unsere Fahrt ging weiter.
Mit verschiedenen Bahnen und Zick-Zack-Bahnen, wie auch Seilbahnen erklommen wir die Berglandschaft Japans. Wir hatten einen herrlichen Ausblick auf Mt. Fuji und haben an einem berühmten Sightseeing-Ort jede Menge schwarze Schwefeleier gegessen und Fotos gemacht. Angeblich soll man durch den Verzehr eines schwarzen Schwefel-Eis sieben Jahre länger leben.
Hinterher fuhren wir mit der Seilbahn wieder ins Tal und machten eine kleine (durch das Odakyu-Ticket inklusive) Schifffahrt.
Mit dem vollen Bus ging es danach zurück zum Bahnhof. Es war schon später Nachittag.

Freitag, 4. Januar 2008
An diesem Tag waren wir überwiegend in Anime-Läden shoppen. Der Nakano Broadway (im Stadtteil Nakano) bot sich mit seinen Mandarake-Läden an. Allerdings machten diese Läden erst um 12 Uhr auf, sodass wir unsere Zeit vorher noch in anderen Geschäften vor Ort vertrieben.
Allmählich machte sich auch mein Geldmangel bemerkbar ^_^°
Unsere Gruppe teilte sich hinterher auf. Wir begaben uns nach Ikebukuro ins Sunshine-City und den nahegelegenen Animate-Läden.
Abends wollten wir gemeinsam in das von uns oft besuchte Okonomiyaki-Restaurant gehen, doch mit sieben Leuten bekommt man in Japan sehr schwer Plätze, wenn man nicht vorher reserviert. Doch einige hundert Meter weiter gab es ein weiteres Okonomiyaki-Restaurant in das wir gehen konnten. Dort gab es genug Plätze, auch wenn wir an zwei verschiedenen Tischen Platz nehmen mussten und getrennt saßen. Aber das war weitestgehend egal. Schließlich hatten wir alle Hunger.

Samstag, 5. Januar 2008
Silvia und Nadine sind an diesem Tag mit JAL zurück nach Deutschland geflogen.
Wir anderen haben uns an diesem Tag mittags mit Miho in Ueno getroffen und sind mit ihr in den Ueno-Zoo gegangen, der für seine Pandas (die am Freitag frei haben) berühmt ist.
Hinterher ging’s zum Karaoke. (Ich glaube ja, dass ich mir dort meine Erkältung zugezogen habe, da es in der Karaoke-Kabine gezogen hatte.)
Am Abend konnten wir - nach längerer Sucherei für sechs Personen - in ein Izakaya und später noch ins Hard Rock- Café im Ueno-Bahnhof. Wir haben uns von unserer japanischen Bekannten Miho verabschiedet und sind zurück zum Hotel gefahren.

Sonntag, 6. Januar 2008
Über diesen Tag kann ich nicht viel berichten, da ich ab 14 Uhr ins Hotel zurückgekehrt bin, weil es mir nicht gut ging. Unser Weg führte morgens nach Harajuku ins Geschäft „Kiddy Land“. Hätte ich mehr Geld gehabt, hätte ich mir mehr gekauft ^_^
Jan und ich sind mittags zurück ins Hotel gefahren, weil wir mit Hans unsere Platzreservierungen für den Rückflug tätigen wollten. Laut Jan hatten wir sehr fuchsige Plätze reservieren können.
Abends waren wir abermals in einem „Mo-Mo-Paradise“-Restaurant beim Shabu-Shabu essen. Mein Verzehr und meine Aktivität war jedoch minimal (Inkubationsphase).
Danach hieß es: Koffer packen. Alles irgendwie unterbekommen und unter 23 kg bleiben.
Montag, 7. Januar 2008
Wir sind früh zum Flughafen aufgebrochen. Aufgrund einer fuchsigen Kofferaktion betrug mein Gepäck „nur“ 14,9 kg ^_^
Aber wirklich gut ging’s mir wirklich nicht.
Während des Rückfluges, der nicht zu enden schien, habe ich die meiste Zeit gedöst bzw. geschlafen.
Durch eine unerklärliche, fuchsige Gegebenheit hatte unser Flugticket-Typ uns upgegradet, sodass wir nicht mehr „World Traveler“-Sitze hatten, sondern „World Traveler Plus“-Plätze, die wesentlich mehr Beinfreiheit boten.
Unser Flug hatte jedoch Verspätung und Hans hat in London nur knapp seinen Anschlussflug nach München bekommen können.
Später in Hamburg angekommen, haben wir mit viel Mühe unser Gepäck ins Auto bekommen können und sind gen Bremen zurückgefahren.
Totmüde und erschöpft sind wir in die Betten gefallen.
Das war unsere Neujahrs-Japanreise 2007/2008.
Alles in allem hat es sehr viel Spaß gemacht, zumal wir auch sehr viel Glück mit dem Wetter hatten.
Dass ich danach ziemlich krank geworden bin, war weniger schön. Aber - Glück im Unglück - ich bin froh, dass es erst am Ende der Reise dazu gekommen ist.
Nächstes Mal versuche ich, ein bisschen mehr Geld mitzunehmen. Einkaufsbummel ohne Geld motivieren nicht gerade zur guten Laune. ^_^